Ratgeber Psoriasis
Informationen für Betroffene und Angehörige
Psoriasis: Symptome und Diagnose
In den meisten Fällen lässt sich eine Psoriasis eindeutig diagnostizieren. Charakteristisch sind Hautveränderungen wie Rötungen und verstärkte Schuppenbildung; die Krankheitsherde sind meist deutlich begrenzt. Dabei ist besonders das sog. letzte Häutchen wichtig, welches ein eindeutiges Indiz für die Krankheit ist: Bei der Schuppenflechte können die Schuppen mithilfe eines Spatels abgelöst werden. Dabei erscheinen sie silbrig. Durch stärkeres Schaben lassen sich alle loseren Schichten entfernen. Darunter liegt bei einer Psoriasiserkrankung in den meisten Fällen eine glänzende und durchscheinende Hautschicht, das sog. letzte Häutchen, nach dessen Entfernung es meist zu einer punktförmigen Blutung (auch „blutiger Tau“ genannt) kommt. Auch eine Hautprobe (Hautbiopsie) kann bei der Diagnosestellung helfen.
Arzt-Patient-Gespräch
Für den Arzt ist es immer hilfreich, mithilfe einer Anamnese die Vorgeschichte eines Patienten bezüglich seiner Beschwerden zu ermitteln. Bei der Psoriasis spielt die Anamnese wegen der erblichen Faktoren, die bei der Entstehung der Schuppenflechte mitwirken können, eine wichtige Rolle. Paare, bei denen beide Partner an Schuppenflechte erkrankt sind und die sich Kinder wünschen, können sich ggf. an eine genetische Beratungsstelle wenden.
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